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Entspannungsarbeit

Stilleübungen sind wichtig für Kinder.

Gehen Sie mit Ihren Kindern auf eine mathematische Entdeckungsreise!  Kindertagespflege aktuell

© bit.it - Fotolia.com

In der heutigen Zeit, im Alltag, in der Hektik ist es umso wichtiger, sich immer wieder zu entspannen und den Umgang mit Stress zu lernen. Das können und sollten die Kinder in jungen Jahren schon erlernen.

Statistiken belegen, dass heutzutage Kinder schon mit Symptomen aufgrund von Schul- oder andersartigem Stress reagieren. Aufgrund der ständigen Reizüberflutung des tagtäglichen Programms, das unsere Kinder haben, den Medien, denen die Kinder heute ausgesetzt sind, ist es enorm wichtig, immer wieder Nischen des Entspannens, Raum und Zeit der Stille und der Ruhe zu schaffen. Eine gemütliche Ecke auf der Couch, einer Hängematte oder sogar einem Matratzenlager als Kuschelecke im Spielzimmer sind geeignete Orte. Aber denken Sie bitte nicht immer an eine große "Entspannungsaktion" – gerade Sie als Tagesmutter/-vater haben in der Regel mit kleineren Kindern zu tun. Diese bleiben eben noch nicht ruhig liegen bei einer ewig langen Entspannungsgeschichte und können auch noch nicht mit einer "Phantasiereise" umgehen. Sind die Kinder älter, können Sie die Übungen natürlich professionalisieren.

Die Beispiele im Folgenden sollen Anreize geben, sich mit dem Thema "Stilleübungen" auseinander zu setzen.

Klein und Kurz – aber doch wichtig!

Innehalten: Beim Ankommen bei Ihnen als Tagesmutter/-vater begrüßen Sie sich, vielleicht mit Handschlag, Handauflegen auf der Schulter oder einem Streichler über die Wange. Ist die Mama oder Papa gegangen, erklären Sie dem Kind, was für den heutigen Tag geplant ist. denken Sie daran: Weniger ist oft mehr! Halten Sie ruhig kurz inne und gehen nicht gleich hektisch weiter. Das Tageskind kann somit erst einmal richtig ankommen und fühlt sich aufgenommen. Kurze Minuten, die Ruhe ausstrahlen!

Tief ein und aus!

Zwischendurch, während des Spielens und der Hausarbeit, nehmen Sie sich Zeit, immer wieder bewusst zu atmen und leiten Sie das Kind an, tief ein- und auszuatmen. Machen Sie es dem Kind vor. So kommen Sie beide im Eifer des Gefechts mal wieder zu Ruhe, z. B. auch nach einem "Tobespiel", nach einer Kissenschlacht, nach einem "Fangspiel", aber auch nach dem Staubsaugen, dem Einkaufen usw. Für ein schönes ruhiges "Atem-Pustespiel" können Sie auch Seifenblasen verwenden.

Entspannungsgeschichten

Es gibt unzählige Bücher, die Entspannungsgeschichten beinhalten. Suchen Sie sich im Buchladen oder Bibliotheken Bücher mit Geschichten, die Sie ansprechen. Es gibt auch kurze Geschichten für die kleineren Kinder. Auch wenn Zweijährige den Inhalt noch schwer verstehen, können Sie die Kinder so an das Zuhören von Geschichten heranführen. Für die ganz Kleinen bietet es sich auch an, eine kurze Geschichte mit wenigen Sätzen zu erfinden. Achten Sie beim Geschichtenerzählen darauf, dass Ihr Tageskind eine gemütliche Haltung einnimmt. Es soll nichts drücken und zwicken, so dass das Kind eine kurze Zeit (ältere Kinder dementsprechend länger) in dieser Haltung liegen oder sitzen kann.

Sie erzählen z. B. von einem Zauberer, der auf einer Wiese lang geht und einen Gehilfen sucht. Als Gehilfe findet er das Kind, das dann mit ihm durch die Welt spaziert und allerlei schönes zaubert, z. B. tanzende Schmetterlinge, spielende und lachende Kinder,... Zum Schluss werden beide müde und legen sich auf die Wiese für ein Schläfchen.

Die Geschichte endet hier und Sie führen das Tageskind wieder zurück. Ganz wichtig ist, dass Sie es nicht spontan aufstehen lassen, sonder erst wieder den Körper langsam daran gewöhnen, aufzustehen. Sie lassen die Hände zu Fäusten werden und wieder öffnen, pumpen Sie die Kraft wieder in den Körper. Nehmen Sie die Arme dazu und beugen Sie und öffnen Sie diese wieder. Strecken Sie sich nach oben und nach allen Seiten und stehen Sie dann langsam auf. Danach können Sie sich ausschütteln.

Mandala malen und legen

Eine weitere Ruheübung ist das Mandalamalen. Es gibt eine Menge vorgefertigter Blöcke. Natürlich können Sie auch selbst welche entwerfen. Mandalas sind kreisrunde Bilder, die von einer Mitte ausgehen. Dies können einfach nur Muster sein, aber auch mit Motiven bestückt.

Bei einer schönen Entspannungs-CD und bunten Stiften können Kinder toll beim Ausmalen solcher Mandalas zur Ruhe kommen. Ist Ihr Tageskind schon zwei Jahre und älter, können Sie solche Mandalas auch mit Materialien legen. Dies geht z.B. im Garten auch mit Naturmaterialien wie Zapfen, Eicheln, Kastanien, Blumen, Zweigen und Steinen, aber auch mit schönen Dekoartikeln, wie z.B, Glasnuggets, Muscheln, Perlen aber auch Knöpfen.

Fangen Sie an und beginnen in der Mitte z. B. mit einem Stein, dann vervollständigen Sie das Mandala gemeinsam mit dem Tageskind. Motivieren Sie das Kind es selbst zu tun. Nehmen Sie ihm nicht zuviel ab.

Bitte nicht stören!

Schaffen Sie Ruhezeiten ...

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